Flatten The Curves - eine Kurzgeschichte zu SDG*

- general project info: Smart Democratic Governance/ Democratic Tech Development

- following in here: 1. short story illustrating the project (DE) + 2. documentation of the concept + tech development (EN, below, sry - tech issues)

 

1. Flatten the Curves: Demokratische Politik hacken - für Anfänger und Fortgeschrittene

Prolog: Wie es dazu kam

Sie lag in der Badewanne und dachte nach: In einer Stunde und 23 Minuten wartete ihr Kollege auf sie und ihre Entscheidung. Die sie in einer Stunde und 42 Minuten der Öffentlichkeit präsentieren würden.

Sie hatten beschlossen, in dieser Frage auf die leidige Abstimmung mit den Ministerpräsident_innen der anderen Länder zu verzichten – ebenso wie auf die Abstimmung in der Regierung. Das war einmalig und musste gut begründet sein: Hatte in den letzten Monaten irgendein anderer bewiesen, dass er mehr wusste als sie? Gab es Aspekte, die ihnen nicht bekannt waren? Gab es irgendeine Alternative? Nein, sie hatten fast alle immer nur im Interesse ihrer zumeist kleinen und mittelständigen Wirtschaft gehandelt, frühzeitig auf Lockerungen plädiert - und als sie damit erst erfolgreich waren, sie selbst regelrecht gedrängt, erpresst.

"Nicht den Faden verlieren!", sagte sie sich selbst und stellte das Wasser aus. Die Wanne war zu einem Drittel gefüllt, viel zu heiß wie immer!, aber es ging. Mit etwas Salz – gegen die Giftstoffe im Körper – und etwas Minze und Patschuli. Seitdem das meiste online organisiert wurde, konnte sie schauen, was ihr gut tut.
Schon wieder war der Faden weg - aber gut, es war noch früh am Morgen. Früh genug, um zu baden. Früh genug, um die Geschehnisse der letzten Tage zu durchdenken: Annegret, eine enge Vertraute, hatte vorhin angerufen. Sie hatte gesagt: „Entspann Dich! Überall überleben auch ein paar."

Sie hatten keinen Impfstoff gefunden. Menschen waren gestorben, überall. Viele. Mit unterschiedlichsten Symptomen. Sie musste raus aus der Badewanne, es wurde zu heiß. Was sollte sie sagen, wie es weiter geht? Und wo war das Handtuch schon wieder, wo waren … , ach! Auch die Reinigungskraft war an Covid19 gestorben, vermutlich – es kamen keine persönlichen Grüße mehr. Sie trocknete sich langsam ab, vollendete die Morgendusche, stellte alles behutsam an den alten Platz. Und sie spürte dennoch ein Gefühl in sich, eine Freude, am Leben zu sein. Ja, ich habe Lust auf Musik! Aber was kann man in einer solchen Situation hören?

In den 4-6 Corona-Wellen, die sie durchlebten - wer wusste bei unklaren Symptomen und verschlossenen Daten des Robert Koch Instituts genaues? - waren nicht nur Menschen gestorben. Als Regierung hatten sie die Steuerüberschüsse der letzten Jahre genutzt, um etablierte Branchen zu retten. Sie wusste, warum sie die Entscheidung allein treffen wollte. Es hatte - wie befürchtet - nichts genützt. Wir haben kein Geld mehr, um Menschen zu retten, kein Geld mehr, um so zu tun, als ob. Und trotzdem müssen wir weiter machen, müssen wir uns international koordinieren, wir müssen … Ja, was müssen wir eigentlich?

Facebook konnte ab einem bestimmten Zeitpunkt vorhersagen, wo die Pandemie auftritt – aber da war sie bereits überall. Da Facebook und Co nichts getan hatten, um einen demokratischen und konstruktiven Diskurs der Weltgemeinschaft zu ermöglichen, verbreiteten sich Fake News noch schneller als Corona, trieben Menschen auf die Strasse und gaben Ihnen damit den Tod. Als nach den ersten Lockerungen zunächst nichts geschah, wurden die Menschen leichtsinnig. Sie unterschätzten die Inkubationszeiten und wurden dann zeitversetzt massenhaft krank. Das entlastet uns als Regierung natürlich theoretisch von Renten und dergleichen, aber was sollten wir mit den Überlebenden tun, wie sollten wir weiter machen?   

Das Internet war tot. Yes! Mehr Zeit zum Denken.
Was war mit den Kritischen Infrastrukturen – Strom, Wasser, mit wem kann ich reden?
Sie machte wieder und wieder ihren Rechner an – und anstelle von ihrer gewohnten Seiten erschien plötzlich eine Plattform. Wow! Computer gehackt! Aber auch niemand da, den man fragen kann! Ah! Was geht hier? Die Plattform hieß "Smart Democratic Governance" und versprach "demokratische Politik für Mensch, Natur und Maschine". Problembezogen. Es gab eine kurze Info zum Gesamtkonzept und den AGB – weg! Und eine Info zur theoretischen Begründung, spannend, später.

Wie geht demokratische Politik mit KI?

Die Plattform schien ihr zunächst ein ganz klein wenig veraltet: Sie hatte verschiedene Spalten.

In der ersten Spalte war die Frage: "Wird Covid19 (SARS-CoV-2) auch über Objekte oder CO² übertragen?" mit der Erläuterung: "was bedeutete das für den Handel mit Geld, für internationale Lieferketten, Klimaanlagen etc.? Was bedeutete das für die Freiheitseinschränkungen im Kontext der Covid19-Bekämpfung, waren diese zielführend?"

Ja, dachte sie sich, verschiedene Studien mit Tests an Hamstern und Frettchen sowie Experimenten mit Menschen und Objekten waren zu eindeutigen Schlüssen gekommen – wie in Thailand rüsteten sie nun auch im Bundeskanzleramt die Fahrstühle um. Man hoffte, sie selbst und ihre Kolleg_innen so vor der Übertragung des Virus durch Kontakt von Hand und Taste besser schützen zu können. Die datenbasierte Lösung wäre günstiger und ethischer und schneller und repräsentativer gewesen - aber wen interessierte das noch?“

In der zweiten Spalte fanden sich Optionen zur Beantwortung der Frage: verschiedene Menschen hatten vorgeschlagen, etwa die Analyse

  • der Daten für Infektionen;
  • der Daten globaler Produktion und Verteilung (z.B. Infrastrukturen/ Routen, Art/ Menge der Güter, Verpackung, Art des Transports etc.);
  • der Daten aus Stadtplanung und Architektur (z.B. Gebäudepläne mit Luftkanälen/ Klimaanlagen, Lufträume, Nähe Häuser etc.);
  • die Daten vom öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV; Infrastruktur, Lufträume, Auslastung/ Frequenz etc.).

Zusätzlich fanden sich hier Vorschläge für passende Methoden der Datenanalyse (abhängig z.B. von Art der Daten, Datenabruf etc.) und des Datenmanagements (Check: Daten = aktuell, repräsentativ, anonymisiert?; Zugriffs- und Urheberrechte etc.). Auch wo die Daten und Analysen gespeichert, gesicht und veröffentlicht werden konnten und sollten und wie genau, hatten die Leute schon bedacht.

Ja, dachte sie sich, mit dieser Methode wären wir vermutlich schneller klug gewesen und hätten vielleicht mehr Menschen retten können. Vielleicht. Aber was hinderte uns oder vielmehr die Wissen Schaffenden daran? Klar, die Wissenschaftslandschaft war dafür viel zu zersplittert; die Virologen und Statistiker und Besserwisser dieser Welt waren zudem viel zu sehr mit Ihrem Renommee beschäftigt, als das sie Kooperation ernsthaft versucht hätten. Aber was hatte die Datascientist_a daran gehindert, uns eines Besseren zu belehren?

Die dritte Spalte beschäftigte sich damit, wo die Daten zu haben gewesen wären – und was der Analyse entgegenstand: Allgemein ging es dabei um die Öffentlichkeit von Daten und technische Details; und waren die Daten maschinenlesbar und vergleichbar? Im Bereich der Infektionsdaten gab es gemischte Ergebnisse. Der Zugang zu Daten für Produktion und Verteilung war zumeist verwehrt.

Klar, dachte sie sich, Amazon, Kaufhof und OBI öffneten ungern ihre Archive. Wobei, Lidl und IKEA prüften die Angelegenheit! Aber wie sollten diese und vielleicht auch die Daten vom BMVI, destatis oder deutschen Logistikunternehmen miteinander verglichen werden? Und wie käme man an die Daten für Häuser und Bahnen? Naja, wenigstens hatten einige Hacker und Makerspaces ihren Zugang zu Daten von Luftsensoren geöffnet. Man sollte sie fördern! Aber was konnten sie genau?

Die vierte Spalte beschäftigte sich mit Möglichkeiten zur Überwindung von Hindernissen. Menschen forderten etwa:
[ Mein Gott, hier konnten wirklich alle mitreden und debattierten …! ]

  • eine Reform des Urheberrechts: Zugriff auf die benötigten Daten, damit Künstliche Intelligenz (v.a. Datenanalyse und Plattformtechnologien) „das Richtige“ lernt;
  • einen freien Freitag zur Erhöhung der Datenanalysekompetenz aller öffentlich Beschäftigten;
  • ein Grundeinkommen zur Restrukturierung der Wirtschaft auf Basis aktueller Technologie.

Toll!, dachte sie sich, das hätte ich auch gern! Aber wie sollte man das bewerkstelligen? Wer garantierte, dass bei diesem Experiment etwas Sinnvolles bei herum kommt? Und es gibt ja nicht nur Deutschland. Sie sah sich weiter um. Bemerkte, dass auch Industrievertretende am Diskurs beteiligt waren. Und Frauen.

Vor allem in der 5. Spalte: hier gab es eine Debatte um die Ergebnisse. Nicht die gewohnte. Es ging natürlich erstmal um die eingangs gestellten Fragen und ob die richtigen Daten und Analysemethoden gewählt worden waren oder wo man zusätzliches Material bräuchte. Aber es ging tatsächlich etwa darum, welchen Anteil die globalisierte Wirtschaft an der Pandemie hatte, inwiefern und mit welchen Alternativen. Menschen debattierten sogar, welche Produktions- und Distributionsketten wirklich relevant waren, auf Basis welcher Daten, und mit welchem Effekt. Die Debatte in der 6. und letzten Spalte ging noch weiter! Hier listeten die Menschen zufällig gefundene Zusammenhänge und mögliche Fragen und Schlussfolgerungen; welche Faktoren beispielsweise einen positiven Einfluss auf die Gesundung von Covid19-Patienten hatten oder was überhaupt die Anfälligkeit von Menschen für Krankheit beeinflusste. Irgendjemand hatte Wasser ins Spiel gebracht,

Niederländer, klar.

Durch die Analyse von Abwasserströmen ließen sich Infektionsherde ausmachen und zwar auch im Falle von Covid19-Infizierte ohne Symptome, die andere Menschen trotzdem anstecken konnten. Aber nicht nur das. Die Analyse des Abwassers ermöglichte natürlich auch Einsichten in den Drogenkonsum von Bürgerinnen und Bürgern, Menstruationszyklen, Ernährung – oder das individuelle Hygiene- und Putzverhalten.

Wow, dachte sie sich, was für ein Potential für die Einschätzung von Menschen, für Manipulation oder Hilfe! Die Daten erlauben eine komplette Überwachung der Menschen; sie erlauben ebenfalls eine gezielte Unterstützung und die Entwicklung eines sensiblen Frühwarnsystems. Was tun? Sie las weiter.

Scheinbar konnte jeder mitdebattieren. Es ging nicht nur um Inhalte, sondern auch um Methoden und Schlussfolgerungen. Man konnte die Argumente der anderen bewerten und auch die Themen, die einem in der Debatte von Relevanz schienen, kennzeichnen. Auf der linken Seite erlaubte ein Menü die Darstellung der Debatte nach unterschiedlichen Kriterien. Auf der rechten Seite wurden Fakten, Quellen und Studien gelistet, die mit den Argumenten eingebracht wurden. Als sie sich die Details zu den Quellen ansehen wollte, war sie überrascht: es handelte sich nicht um ein Literaturverzeichnis im klassischen Sinne, auch wenn sich das erstellen ließ. Vielmehr fand sie eine Art Landkarte der Debatte, ein Mapping der zentralen Fragen und Eckpunkte, das sich mit älteren Versionen vergleichen ließ. Sie klickte sich durch die Debatte und war überrascht: Anstelle der Debatte über Covid19 oder die mögliche Überwachung hatte sich ein Diskurs durchgesetzt, der die Risikominimierung im Bereich Hygiene und Reinigung zum Gegenstand hatte.

Die Debatte war heiß; sie wurde hitzig geführt: Die zugrunde liegenden Daten erlaubten es, das Putz- und sonstige Verhalten einzelner Menschen zu rekonstruieren – den Konsum von Gütern und Dienstleistungen, die Waschmittel, die Häufigkeit etc. - und in einen Zusammenhang zu stellen mit Krankheiten, Covid19 und anderem. Aber sie zeigten auch, wie schädlich das Verhalten der Menschen für die Umwelt war; wie viele Gifte im Sekundentakt das Klo hinunter gespült wurden.  Dabei ging es nicht nur um das ganze Mikroplastik aus den Kosmetikartikel oder die Hormone von der Pille. Es fiel beispielsweise auf, dass selbst mit den neuesten und Energie-intensivsten Reinigungsmethoden bestimmte Stoffe wie das Diclofenac – ein beliebtes Schmerzmittel bei orthopädischen Beschwerden – kaum aus dem Wasser zu entsorgen waren und dort Stück für Stück die verbliebenen Fische vergifteten.

Irgendjemand war auf die Idee gekommen, das Risiko zu berechnen, dass der Einzelne für die Umwelt bedeutet – auf Basis dieser Abwasser-Daten. Ein anderer befand, dass eine nachhaltige Politik an sukzessiver Risiko-Minimierung zu orientieren sei. Eine dritte Person fragte sich, was das bedeutet, welche politischen Forderungen sich daraus ergeben: ein Verbot bestimmter Substanzen auf politischer Ebene? Eine differenzierte Bepreisung des Abwassers? Oder mehr Nudging?

Was wäre der gesellschaftliche Preis einer solchen Analyse und Beobachtung, wo lägen die Risiken? Wer führte sie überhaupt durch und wie würden diese sich kontrollieren lassen? Ging das überhaupt mit Kontrolle?

Je weiter sie sich durch die Debatte klickte, desto mehr sah sie, dass sie sich von einer primär medizinischen zu einer sozial-ökonomischen gewandelt hatte; sie sah auch, warum: hygenisch-medizinische Maßnahmen hatten in der Bekämpfung von Covid19 global kaum etwas gebracht; die Analyse der Wirtschaftsbeziehungen und Lebensarten hingegen gab interessante Einblicke, ganz neue Perspektiven und Handlungsoptionen. Aber was die Kinder nun vorschlugen! Sie schlugen vor,
1. die Ergebnisse der Debatte zum Ausgangspunkt neuen politischen Handelns zu machen (ggf. mit mehr Daten);
2. die Ergebnisse der Debatte umzusetzen, mit Erfolgskontrolle;
3. die ökonomische Grundversorgung, die aufgrund von Covid19 aktuell vorherrschte, mittels Plattformen sozial-ökologisch zu optimieren (Fokus: ökologische Risikominimierung sukzessive, international).

Epilog: Und wie erklärt mans den Leuten?

„Was bedeutete das?“ - fragte sie sich und versuchte panisch, nein, sie atmete nochmal tief durch, ihren Kollegen telefonisch zu erreichen. Nochmals und nochmals. Aber sie kam nicht durch. Sie schrieb: „Bitte melde Dich, umgehend!“ - doch Threema stellte die Nachrichten nicht durch. Sie war allein. Oder nicht?

Was bedeutete es, wenn wir künstlich intelligenten Technologien (Datenanalyse), den realen Ressourcen (bei der Orientierung an Risikominimierung) und dem Wissen, Bedürfnissen und Ideen der Menschen (vermittelt durch Plattformen) einen realen Stellenwert in der Politik beimäßen? Wie könnte ich das erklären, wer machte international mit? Und: wäre das überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar?

Gut, viele waren tot oder pleite. Und es ging sowieso darum, mit den Überlebenden neue Kooperations- und Wirtschaftsformen zu entwickeln. Bislang hatte sie nie so etwas gesehen - so etwas - was war das eigentlich? Ihr kam der Begriff Innovationsmanagement in den Kopf, kooperativ und offen. Eine smarte Innovation demokratischer Politik. Das war etwas, nachdem sie lange gesucht hatten.

Bislang wusste keiner, wie wir mit den vielen 1000 Daten ordentlich verfahren sollten, sie schützen und für das Gemeinwohl nützen. Bislang hatten viel zu wenige eine Verständnis davon, was Künstliche Intelligenz für das Gemeinwohl konnte - aber hier hatten sich aus den vielen Ideen vieler Menschen ausgesprochen gute Ansätze entwickelt. Aber wovon lebten die? Woher nahmen sie die Zeit, sich an der Debatte zu beteiligen, Informationen zu suchen, zu testen ...?

Ach, jetzt verstand sie die Forderung nach dem Grundeinkommen!

"Gut, aber wie soll ich das erklären? Wie soll ich das meinen Kollegen erklären, meinen Mitarbeitern? Wird es überhaupt funktionieren?", fragte sie sich. Sie versuchte nochmal, ihren Kollegen zu erreichen. Aber wieder kam sie nicht raus. Sie war allein. Sie fühlte sich allein. Sie wanderte in ihrem Arbeitszimmer auf und ab und dachte hin und her. Sie machte sich einen Kaffee und frühstückte. Es war nicht viel da, aber sie fand ihr Liebslingsbrot und Käse und eine Birne und freute sich sehr. Sie hörte etwas Musik und beobachtete kurz die Spatzen vor ihrem Fenster. Ein Rabe flog vorbei. Da kam ihr eine Idee: Was wäre, wenn sie all ihre Fragen auf die Plattform schreiben würde? Ein eigenes Thema, in der 6. Spalte: "Transfer in die reale Politik". Ja, gesagt, getan. Sie legte sich ein Profil an und zögerte kurz: Sollte sie ihre wahre Identität angeben oder lieber ein Psyeudonym nehmen, dann könnte sie das alles erstmal testen! Aber dann erinnerte sie sich daran, dass sie längst vor die Öffentlichkeit getreten sein sollte, dass die Leute warteten und dass die Zeit drängte. Sie offenbarte sich also und schrieb alle Fragen der Reihe nach auf. Und wartete nervös auf die Reaktionen. Aber da kam erstmal nichts.

Nichts. Nichts. Immer noch nichts. Hab ich was falsch gemacht?

Sie besann sich. Gute Antworten brauchten eine Weile, erst recht bei so schwierigen Fragen, die sie ja selbst kaum beantworten konnte. Sie ging also zum Fenster und beobachtete die Vögel. Plötzlich waren mehrere Raben da. Und Mauersegler. Eine freche Drossel. Und irgendwo hörte sie sogar ... was war das? Ein Brummton unterbrach ihre Gedanken, erst ein Brummton, dann mehrere. Sie sah zu ihrem Computer und sah, dass die Menschen Vorschläge machten, ihr zu helfen. Das sie freuten, dass sie eingestiegen war, sie herzlich begrüßten. Die ersten Vorschläge bestanden darin, ihre Kollegen und Mitarbeiter auch auf die Plattform einzuladen, damit sie sich das ansähen. Übersetzen müsste man das alles natürlich noch, Multilingualität ermöglichen. Zur Legitimität des Verfahrens wurde sie nochmals auf Grundkonzept und AGBs verwiesen, die sie vorhin weggeklickt hatte. Und ob es funktionieren würde? Man ludt sie ein, sich das Verfahren erklären zu lassen in einem offenen Webinar, wie man mit Problemen und Bugs umginge, wo die Möglichkeiten und die Grenzen lägen. Allerdings sollte sie zuerst die AGBs lesen und sich dann melden. Sie bat um einen Moment Zeit und besann sich. Begann die AGBs zu lesen und freute sich: Politik konnte so einfach sein!

*SDG - Smart Democratic Governance, please consider the explanation for the defensive publishing in tdcommons.org, or following pictures of the publication, 18 June 2020 (all texts and pics inhere: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International). For further info, please contact Julia: research@juliakrueger.org.

Futher infos about how to develop open technology based-upon open licences will follow asap. For a short introduction why to use *prior art*, or rather *defensive publishing* instead of patents, please consider the following chapter in the IP Handbook of Best Practices (ed. Kratinger 2010). Special thx at this point to Andreas Kotes (@berlincount) for indicating the gap in standard copyrights;  and MB (netzpolitik.org) and  Till Jäger (JBB) for exploring and checking the rare (but promising) option for Germany. Well; this might support all founding and/ or open-source initiatives - an option the Federal *Patentamt*didn't have any clou about.

2. General Concept: Smart Democratic Governance + Democratic Tech Development

krueger_julia_sdg_part_1_of_14_date_18_june_2020

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krueger_julia_sdg_part_13_of_14_date_18_june_2020

krueger_julia_sdg_part_14_of_14_date_18_june_2020

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